Die Riesen kommen. Gefühlt seit Januar verfolgte einen in Berlin der Slogan. Postkarten mit dem Kopf der kleinen Riesin wurden verschickt und selbst die Frau im Kiosk konnte einem genau erzählen, was es denn eigentlich auf sich hat, mit dem Wiedersehen der Riesen in Berlin. Beeindruckende PR-Kampagne, ein Mega-Hype, der sämtliche Berliner Zeitungen erfasste (die Abteilung aus München, die SZ, hatte nur Häme übrig) und Schlimmes befürchten ließ. Viel zu viele Menschen nämlich, die sich auf den Füßen herumstiegen und unkten, was denn jetzt bei einem Bombenattentat los wäre…

Klein ganz groß
Zweithäufigster Kommentar: das ist wie damals! Da kamen wir auch nicht weiter, weil alles voller Leute war. Und abgesperrt.
Mal abgesehen von der Berliner Schnodder-Schnauze hatte es aber durchaus poetische Momente, zum Beispiel, als die kleine Riesin kurz vor unserem Standort mal rein natürlichen Bedürfnissen nachgehen musste. Nass wurde auch, wer weiter vorne stand; das Boot schwappte soviel Wasser raus, dass alle Umstehenden unfreiwillig geduscht wurden. Die Riesen in Berlin: ein feucht-fröhliches Erlebnis, von dem man im Fernsehen fast mehr mitbekam (zumindest die Wiedervereinigung…)